Der lange und steinige Weg zum eHBA, ein Erfahrungsbericht.
Mein eHBA läuft zum 1.06.26 aus, zunächst wurde kommuniziert, dass er nur noch bis Ende Dezember zu gebrauchen sei, da die Zertifikate auf ECC umgestellt würden.
Mein Dienstleister hatte ursprünglich angekündigt, 6 Monate vor Ablauf einen Link zur Bestellung der Nachfolgekarte per Mail zu versenden. Auf Email Anfragen im August u. September wurde zur Geduld geraten. Schließlich kam nach einer weiteren Email an den Support der erwartete Link zur Bestellung der Folgekarte. 5 Tage nach Bestellung lag die Folgekarte dann im Briefkasten. Ein PIN-Brief wurde für einige Tage später angekündigt. 7 T.später kam dann der PIN-Brief. Ins Auge fiel gleich, dass irgendwas nicht stimmte, richtig.. der Aktivierungscode fehlte. Die betreffende Stelle im Brief war ohne Eindruck. Auch mit Lupe und unter der Lampe war kein Aufdruck zu finden. Also Mail an den Support des Kartenherausgebers. Nach 4 Tagen kam dann postalisch ein neuer PIN-Brief, diesmal mit Eindruck eines Aktivierungscodes. Der Kartenherausgeber entschuldigte sich für den fehlerhaften ersten Pin-Brief. Am Tag danach erhielt ich dann eine Mail des Supports, dass mir leider versehentlich nur eine Test-Karte ausgestellt worden sei, die keine Funktionalität habe. Ein neuer Ausweis sei jedoch schon auf dem Weg. Im Kundencenter im Web waren die Zertifikate des betreffenden Ausweises auch schon gesperrt worden. Es gab ein Feld: Folgekarte bestellen. Beim Klicken auf dieses Feld kam dann jedoch eine Fehlermeldung. 10 Tage lang geschah dann erstmal gar nichts. Inzwischen gab es in Foren Berichte von Kollegen, die ebenfalls den PIN-Brief ohne Aktivierungscode erhalten hatten. Ich war also nicht der Einzige. Da sich in den Medien Berichte über einen Antragsstau beim betreffenden Kartenherausgeber häuften, ein Bericht gar von weinenden Mitarbeitern an der Support-Hotline sprach, die KBV Zweifel äußerte, ob der Kartenherausgeber es denn schaffe, überhaupt alle Ausweise bis zum 01.Dez.zu produzieren, bestellte ich nun einen neuen Ausweis per Antragsverfahren über meine Ärztekammer bei einem anderen empfohlenen Kartenherausgeber. Nach 10 Tagen trudelte dann die Folgekarte meines ursprünglichen Kartenherausgebers ein, nach einer Woche kam dann auch der PIN Brief. Inzwischen war ich dann auch im Besitz des 2. Ausweises des neu beauftragten Kartenherausgebers. Der Ausweis des ersten Herausgebers ließ sich dann tatsächlich im Portal auch freischalten. Allerdings kam die Mail mit der versprochenen Bestätigung der Freischaltung der Zertifikate nie an. Schließlich kam auch der PIN Brief des 2. Kartenherausgebers an, die Freischaltung verlief problemlos. Mittels des entsprechenden Menüpunktes in meinem PVS konnte ich über den Kartenleser dann auch die Transport-PINS ändern, die Ausweise seien nun einsatzbereit. Inzwischen verlautbarte die Gematik auf Forderung der KBV, dass die Ausweise nun doch bis Juni 26 genutzt werden können.
Beim Versuch, die Ausweise dann einzusetzen zur Signatur von E-Rezepten wurden dann beide Ausweise zunächst nicht erkannt. In einem Forum kam dann schließlich der Hinweis, dass die Ausweise erst den Behandlern im PVS zugeordnet werden müssen. Schließlich fand ich den entsprechenden Menüpunkt in meinen Praxisprogramm und speicherte die Nummer des 1. Ausweises ab. Immer noch kam die Meldung, dass der Ausweis nicht gefunden werden kann. Versuchsweise beendete ich dann mein PVS, und startete dieses wieder neu. Oh, Wunder, der Ausweis wurde nun erkannt und die Signatur war fortan möglich. Nun bin ich um 2 EHbas reicher, an den Nerven hat’s aber nun wirklich deutlich gezehrt. Warten wir nun ab, was nach den elliptischen Kurven folgen mag, um erneut Karten zu verkaufen, die eigentlich gar keiner mehr haben möchte.
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Zitat von Gomecito im Beitrag #1bei einem anderen empfohlenen Kartenherausgeber.
Dürfen wir erfahren, wer der andere empfohlene Kartenherausgeber war? Ich möchte nur meine Vermutung bestätigt haben.
Seit Mai 2022 endlich online! secunet konnektor World Healthcare ingenico ORGA 6141 online allUp2date
„Wir brauchen Regierungen, die sich des Schadens für Zivilpersonen bewusst sind, der aus dem Anhäufen und Ausnutzen solcher Software-Sicherheitsprobleme entsteht“– Brad Smith, Microsoft, </Ironie>
Zitat von Gomecito im Beitrag #1Warten wir nun ab, was nach den elliptischen Kurven folgen mag, um erneut Karten zu verkaufen, die eigentlich gar keiner mehr haben möchte.
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