1. Ob die eAUs falsch signiert sind oder nicht, wissen wir nicht. 2. Wie soll denn die gematik (die übrigens für die eAU überhaupt nicht verantwortlich ist) einen "Validator" installieren, der anhand welcher Informationen prüfen können soll, dass die Unterschrift unter einem Dokument zum Inhalt passt? Das ergibt sich nur aus vertraglichen Bedingungen derer, unter deren Bedingungen sie die Dokumente austauschen. So etwas lässt sich nicht zentral validieren.🤷♂️
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„Wir brauchen Regierungen, die sich des Schadens für Zivilpersonen bewusst sind, der aus dem Anhäufen und Ausnutzen solcher Software-Sicherheitsprobleme entsteht“– Brad Smith
1. Ich behaupte das keine der eAUs pers. signiert wurde 2. Indem man gesetzliche Grundlagen schafft die zu einer Digitalisierung passen, da hätte mal jemand den Mund aufmachen müssen ggü. dem BMG aber die damals gematik GmbH hat lieber schnell populistische Wünsche im Hinterzimmer erfüllt und ist Diskussionen aus dem Weg gegangen und hat lieber Praxisstempel imitiert. Signaturscherze per Praxis gar nicht erst zulassen; die geeigneten bestehenden Institution des Gesundheitssystems sollten gegen Ihre amtlichen Register prüfen. Es geht nicht nur im die eAU; und natürlich hat die gematik einfach Grundlagen gebaut die sich gar nicht anders nutzen lassen bzw. an denen sich die "Akteure" des Gesundheitsystem ausrichten müssen.
Was ich an Fakten liefern kann und möchte: 1. Die gematik zeichnet nicht für die eAU verantwortlich. Konzeption und Vorgaben dazu kommen von KBV und GKV-SV, nicht gematik.
2. Als Beliehene ist es die Aufgabe der gematik die an sie übertragenen gesetzlichen Aufgaben umzusetzen. Sie kann dies nur in diesem Rahmen tun (ist das Wesen der Beleihung, dass man das nicht ausdehnen darf, selbst wenn man "gute Ideen" hat). Die Beleihung umfasst nicht, dass die gematik neue vertragliche Regeln erlassen darf.
3. Wegen 2. muss die gematik - wenn sie für etwas zuständig ist, so z.B. das eRezept auf der Strecke Arzt-Patient-Apotheke - die bestehenden Regelungen gesetzlicher und vertraglicher Art der Bundesmantelvertragspartner beachten. Die Möglichkeiten sind entsprechend erneut eingeschränkt.
Ich persönlich würde mir wünschen, dass dieses Konstrukt geändert wird, damit wir in D mal mit echter Digitalisierung anfangen können. Auch, wenn es dann "nur" bei der gematik liegen würde. Aber besser als gar nicht. Nur leider ändert sich an diesem "Vorgehenskonstrukt" auch mit dem geplanten "gematik-Gesetz" nichts (GDAG), welches die gematik zur "Digitalagentur für Gesundheit" umbauen soll. Der (zu enge) Rahmen für die Lösungen kommt weiterhin von außerhalb.
Was macht man mit omniconnect? Aus der Zweckbestimmung:
Das OmniConnect ist eine Middleware für die Anbindung von vorhandenen Primärsystemen an die einzelnen Fachanwendungen der Telematikinfrastuktur und wurde als Add-on basierend auf den Krankenhausinformationssystemen (KIS) i.s.h.med und Soarian entwickelt.
Der James ist der Java Apache Mail Enterprise Server, der für Empfang und Versand von KiM-Nachrichten zuständig ist. Bei uns wurde bislang immer nur mit dem Testsystem von i.s.h.med gearbeitet und mit einem Test-Account gekimt. Soweit alles paletti. Als ich dann anfing, die 'echten' Kim-Adressen zu registrieren und im omniconnect des Produktivsystems einzurichten, hagelte es Fehlermeldungen.
Ein Teil der Meldungen resultierte daraus, dass der James einige Zeichen in den Passwörter nicht mag, obwohl sie gemäß Doku des Akquinet - Clientmoduls erlaubt sind. Bei einigen sieht man es im Konfig -Skript des James, da sind sie dann nämlich als Entity-Name notiert. Bei anderen musste ich raten (war dann aber nicht schwer). Die betroffenen Zeichen liste ich unten auf.
Ein anderer Teil der Meldungen hat wohl mit ungültigen Zertifikaten zu tun. Da ich seither im Urlaub war, ist das noch offen. Der Versand und Empfang klappt zwar, aber es hagelt eben dennoch Warnungen und Fehlermeldungen. Seltsam...
Folgende Zeichen sind lt. Akquinet zulässig, aber der JAMES verarbeitet sie nicht: Doppeltes Anführungszeichen, Apostroph, Ampersand, Kleiner als, Größer als, Klammeraffe
ah! James! Klammeraffen sind generell nur exakt 1 Mal erlaubt pro Adresse (@) ich empfehle mit Akquinet in Kontakt zu bleiben.
Sind kartenleser 1 und Kartenleser 2 sowohl am Konnektor 1 als auch Konnektor 2 gepairt? oder kartenleser 1 nur an Konnektor 1 und kartenleser 2 nur an konnektor 2?
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Der Klammeraffe stand im Passwort, nicht in der Adresse. Da dürfte er 'eigentlich' und gemäß Spezifikation nicht schaden.
Zu den Kartenlesern: dieses James-Problem hat mit der falschen SMC-B nichts zu tun, das war nur der Auslöser für ein Gespräch mit x-tention. Aber: die Lesegeräte sind jeweils nur mit einem Konnektor verheiratet. Daher war auch der Workaround einfach: das KT, über welches der Zugriff auf's Organspenderegister abgewickelt wurde, wurde einfach mit dem anderen Konnektor (an dem eine "richtige" Institutskarte hing) gepairt.
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